Häufige Fragen
und
ihre Antworten
| Was ist die Gesprächsinsel? |
| Die Gesprächsinsel ist eine Anlaufstelle für Menschen, die ein vertrauliches Gespräch suchen, eine Erstkontaktstelle für alle Lebenslagen. Wir bieten Ihnen Raum zum Durchatmen, für Entlastung, Orientierung und Seelsorge. Kostenlos. Vertraulich. Mit oder ohne Anmeldung. Getragen und finanziert durch die Österreichische Ordenskonferenz. |
| Für wen ist die Gesprächsinsel da? |
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Für erwachsene Menschen unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung, Lebenssituation, Religion oder Weltanschauung. |
| Muss ich einer Kirche angehören oder an Gott glauben, um zu einem Gespräch zu kommen? |
| Nein. Wir heißen alle Menschen willkommen und fragen nicht nach dem Taufschein, dem Namen oder anderen persönlichen Daten. |
| Welche Anliegen kann ich in der Gesprächsinsel besprechen? |
| Sie können über alles sprechen, was Sie bewegt: Ihre Lebenssituation, Beziehungen, Krisen, Trauer, Sinnfragen, Stress, Einsamkeit, spirituelle Suche oder andere persönliche Herausforderungen. |
| Wie komme ich in die Gesprächsinsel auf der Freyung? |
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Die Freyung ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln U2 (Schottentor), U3 (Herrengasse), den Ringwagenlinien (Burgtheater oder Schottentor) und den Bussen 1A (Teinfaltstraße) oder 2A (Herrengasse) erreichbar. Eine Tiefgarage auf der Freyung bietet auch Autofahrer:innen eine weitere Möglichkeit der guten Erreichbarkeit. Das hölzerne Haustor auf der Freyung 6a ist durch festes Drücken zu öffnen und ein paar Stufen führen zur Eingangstüre der Gesprächsinsel im Gang auf der rechten Seite. Sollten Sie Unterstützung benötigen, rufen Sie bitte kurz an (+43 664 610 12 67) und wir holen Sie am Eingangstor ab. |
| Wie komme ich in die Gesprächsinsel im Kirchenschiff? |
| Die Gesprächsinsel im Kirchenschiff ist mit vielen öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar: die Straßenbahnlinien 6, 18, 62 und die Badner Bahn (Eichenstraße), die Buslinien 12A (Eichenstraße), 14A (Fendigasse oder Scalagasse) und 59A (Einsiedlerplatz) mit einem Fußweg von etwa 7 Minuten zur Siebenbrunnenfeldgasse 22/Deck 2. Der Zugang zum Kirchenraum ist barrierefrei und wir sind beim Hereinkommen ins Deck 2 bei Bedarf gerne behilflich. |
| Brauche ich einen Termin? |
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Nein! Sie können während unserer Öffnugszeiten einfach hereinkommen – wir haben Zeit für Sie! Falls Sie lieber einen Termin buchen wollen, können Sie das online über unsere Homepage (Startseite) jederzeit machen, sind wir telefonisch zu den Öffnungszeiten erreichbar oder Sie stellen uns eine Anfrage per Mail. Wenn Sie ein Gespräch in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch wünschen, bitten wir jedenfalls um Ihren Anruf. Dann schauen wir gemeinsam, wann der nächste Termin in Ihrer Wunschsprache für Sie frei ist. |
| Welche Unterlagen muss ich zum Gespräch mitbringen? |
| Gar keine! Wir sind eine Einrichtung ohne Förderungen der öffentlichen Hand, keine Behörde und auch kein Amt – daher können Sie ohne Unterlagen und Nennung Ihrer persönlichen Daten zu uns kommen. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, notwendige Unterlagen zum Gespräch mitzubringen, wenn diese Ihr Anliegen betreffen. |
| Wieviel kostet das Gespräch? |
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Nichts! Dank unserer Trägerschaft (Österreichische Ordenskonferenz) sind mit Ihrem Besuch keinerlei Kosten verbunden! Eine Kaffeekassa steht für ein kleines Dankeschön bereit, wenn Sie das möchten. |
| Wie vertraulich werden die Inhalte meines Gesprächs behandelt? |
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Die Mitarbeiter:innen der Gesprächsinsel sind zur Verschwiegenheit verpflichtet! Selbst im Falle einer Intervision und bei den qualitätssichernden Supervisionsterminen sind wir der Verschwiegenheit verpflichtet und es wird großer Wert auf die anonymisierte Darstellung des Anliegens gelegt. |
| Findet das Gespräch in einem geschützen Rahmen statt? |
| Ja! Unser Besprechungszimmer ist ausreichend schallisoliert und ermöglicht so das vertrauliche Gespräch. Sollte das Zimmer schon besetzt sein, ist auch der Empfangs- und Büroraum für das Gespräch geschützt. Neben den räumlichen Anforderungen sind unsere erfahrenen und ausgebildeten Mitarbeiter:innen um Ihre Sicherheit, um einen respektvollen Dialog und um urteils- und wertfreien Umgang mit Ihrem Anliegen bemüht. Zusätzlich sind wir im Rahmen unseres Schutzkonzeptes auch zu regelmäßiger Supervision und Weiterbildung verpflichtet, sodass wir laufend an der Qualität unserer seelsorglichen Tätigkeit arbeiten und uns mit jeglichen Formen von Gewalt auseinandersetzen. |
| Werden meine Daten gespeichert? |
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Prinzipiell werden in der Gesprächsinsel keine Daten erhoben! Dokumente oder persönliche Unterlagen werden in der Gesprächsinsel nicht aufbewahrt, sondern sind von den Besucher:innen wieder mitzunehmen. Für statistische Zwecke tragen wir nur Alter, Geschlecht, Dauer, Zeit und Thema des Gesprächs in unsere Dokumentation ein. |
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Wie läuft ein seelsorgliches Gespräch ab? |
| Sie erzählen, was Sie beschäftigt oder belastet. Unsere Mitarbeiter:innen hören Ihnen zu und nehmen Sie ganzheitlich in Ihrer Einzigartigkeit wahr und ernst, sie fragen nach und unterstützen dabei, auf Ihre Lebenssituation genauer hinzuschauen. Das Gespräch findet unter 4 Augen statt. Sollten Sie als Paar oder Familie zu uns kommen und ein Gespräch wünschen, kann der/die diensthabende Mitarbeiter:in zum Gespräch hinzugezogen werden. |
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Was kann ich mir von dem Gespräch erwarten? |
| Je nach Anliegen, suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach möglichen Auswegen, nach unmittelbarer Unterstützung und Entlastung und sprechen ggf. Empfehlungen aus, die sich aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und auch Vernetzung mit anderen Einrichtungen bewährt haben. Konkrete Ratschläge und Lösungen sind nicht Teil unseres Angebots sondern können mit Ihnen gemeinsam erarbeitet werden. |
| Kann ich auch kommen, wenn ich nicht genau weiß, was mit mir los ist? |
| Ja, selbstverständlich! Viele Menschen spüren, dass sie belastet, unruhig und/oder überfordert sind oder einfach jemanden zum Reden brauchen. Im Gespräch finden wir heraus, was Ihnen unmittelbare Entlastung oder Erleichterung verschaffen könnte. |
| Ist die Gesprächsinsel auch für akute Krisen da? |
| Ja. Wir sind allerdings kein Notfalldienst! Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung wird an geeignete Notfallstellen verwiesen. |
| Ist in der Gesprächsinsel eine fortlaufende Psychotherapie oder Beratung möglich? |
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Nein. Obwohl unsere qualifizierten Mitarbeiter:innen in Beratung und Psychotherapie ausgebildet sind, ist unser Angebot das seelsorgliche Gespräch. Seelsorge ist eine Beratungsform, die die Einzigartigkeit und Würde des Menschen achtet und bemüht ist, das Selbstvertrauen und die Eigenverantwortung im Hier und Jetzt zu stärken. Somit ist eine therapeutische oder beraterische Begleitung über mehrere Monate oder Jahre bei uns nicht möglich. Gerne empfehlen wir Ihnen Kolleg:innen und geeignete Einrichtungen bei Bedarf weiter. |
| Bekomme ich in der Gesprächsinsel finanzielle Unterstützung? |
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Nein! Wir haben eine Liste von vielen Anlaufstellen und pfarrkaritativen Einrichtungen, die wir Ihnen zur finanziellen Unterstützung weiterempfehlen können. |
| Wo wende ich mich außerhalb Ihrer Öffnungszeiten hin, wenn ich in einer Krise bin? |
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In akuten psychischen Krisen und bei suizidaler Gefährdung sind der Sozialpsychiatrische Notdienst unter 01 31330 und die Telefonseelsorge unter der Nummer 142 rund um die Uhr erreichbar. |
| Ich möchte gerne meine Dankbarkeit ausdrücken und meinen Gesprächspartner:innen ein Geschenk machen. Darf ich das? |
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Die Mitarbeiter:innen der Gesprächsinsel nehmen keine persönlichen Geschenke an! Gerne können Sie für die Gesprächsinsel nach Ihrem Ermessen eine Spende in unsere Kaffeekassa legen. Damit kann die Gesprächsinsel auch für andere sichtbar Ihre Dankbarkeit weitergeben und z.B. für frische Blumen sorgen ;) |
| Nimmt die Gesprächsinsel Spenden an? |
| Für manche erweiterten Angebote bitten wir um eine Spende, damit Sie uns bei der Finanzierung des entstandenen Mehraufwands wie Raummiete, Druckkosten oder ähnliches helfen. |
| Kann ich die Gesprächsinsel mit einer ehrenamtlichen Mitarbeit unterstützen? |
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In großer Dankbarkeit und Freude können wir uns auf ein erfahrenes und stabiles Team verlassen! Dennoch kommt es vor, dass wir auf der Suche nach neuen Mitarbeiter:innen im Ehrenamt sind. Wenn Sie in einer psychosozialen Beratungsform ausgebildet, erfahren und belastbar sind, schicken Sie gerne Ihre Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) per Mail an uns. |